Grammatikunterricht im spätmittelalterlichen Deutschland: Der Tractatulus dans modum teutonisandi casus et tempora

Marialuisa Caparrini
2017

978-2-503-57927-6
Der Tractatulus dans modum teutonisandi casus et tempora (oder auch 'Münstersche Grammatik') ist eine in mittelniederdeutscher Sprache verfasste Lateingrammatik, die 1451 von dem Münsteraner Rechtsgelehrten und Domherrn Heinrich von Keppel geschrieben wurde. Es handelt sich um einen kurzen Text, der als Inkunabel des ausgehenden 15. Jahrhunderts überliefert ist, in dem nur einige Grundbegriffe der Lateingrammatik behandelt werden, und zwar die lateinischen Fälle und Tempora. Der Text stellt einen der ersten Versuche der deutschsprachigen Literatur- und Sprachgeschichte dar, die Volkssprache metasprachlich in der Grammatiklehre zu benutzen. In dem Beitrag werden Ziel, Aufbau und Inhalt des Tractatulus wie auch die Lehrmethodik Heinrichs von Keppel und die Erläuterung der Grammatik mittels der Volkssprache beschrieben und untersucht.
Münstersche Grammatik, Heinrich von Keppel, Grammatikunterricht, Lateinunterricht, Mittelniederdeutsch
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